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Sonstiges

Montag, 6. Oktober 2008
Keine Feng-Shui-Buchempfehlungen
Mein letzter Beitrag stand ganz im Zeichen der täglichen Ration Glück, die man sich mit Lesezeichen holen kann. Da passt es ganz gut, dass Marcel auf seinem Blog zur Blogparade aufgerufen hat. Zufall? Er will hören, welche 10 Lieblings-Bücher man hat. Es fiel mir sehr schwer, mich auf 10 Bücher zu beschränken. Irgendwann habe ich mir dir Frage gestellt: “Wenn ich aus irgendeinem Grund keine Bücher mehr hätte, welche Bücher würde ich wieder kaufen?” Hier habe ich ausdrücklich auf Feng-Shui-Bücher und Bildbände verzichtet. Ich zähle die Bücher alphabetisch (Nachname) auf. Hier ist die Lieblings-Liste.

Welches Buch würden Sie sich ein zweites Mal kaufen?

Sonntag, 18. Mai 2008

Weil es mir ein Lächeln entlockte!

Irgendwo habe ich folgendes gelesen: Albert Einstein soll mal einen Vortrag über die Relativitätstheorie gehalten haben. Ein Zuhörer sagte, dass er nur das glaube, was er sehen und anfassen könne. Einstein soll darauf hin erwidert haben: Dann soll der Mann mal vorkommen und seinen Verstand auf den Tisch legen.
Das passt zum Vortrag von Karl Gamper über den ich am 28.01.2008 berichtet habe.



Sonntag, 9. März 2008

China-Wissen

Vielleicht kennen Sie das auch? Da blättert man auf der Suche nach einem bestimmten Begriff im Lexikon und fällt dann über tausend andere Wörter. Ich bin im Herkunftswörterbuch dadurch an der „Apfelsine“ hängen geblieben. Eigentlich eine recht unspektakuläre Sache. Ich fand es trotzdem interessant, weil ich nun weiß, dass die Apfelsine um 1500 von den Portugiesen aus Süd-China eingeführt wurde! (Das ist wahrscheinlich Allgemeinwissen. Ich dagegen hatte gedacht, dass sie aus Italien kommt.) In Nord-Deutschland landete sie dann 200 Jahre später und ihr norddeutscher Name „Apfelsine“ ist auf das ältere, niederländische „appelsina“ zurückzuführen. Und das heißt nichts anderes als Apfel von China, kurz Chinaapfel. Der Apfel kommt von „Appel“ und China kommt von „Sine“, dem alten Ländername für China. Mein Umwissen sei mir verziehen. Ich lebe und komme aus Süddeutschland, genauer aus Bayern, und da heißt die „Apfelsine“ eben „Orange“. Und dieser Begriff kommt tatsächlich aus Italien oder Frankreich. ...und heutzutage auch die Frucht.



Mittwoch, 14. November 2007

Es regnet Sterne!

Im Januar habe ich unter dem Titel „Das (un-)heimliche Erfolgsrezept eines 3-Sterne-Kochs“ über den Heinz Winkler berichtet. (abgelegt unter „Geomantie“). Der hatte bis vor zwei Jahren einen Küchenchef namens Erich Schwingshackl. Dieser wiederum hat vor zwei Jahren den Weg in die Selbständigkeit gewagt und hier in der Nähe Deggendorfs, in Rebling, das Gourmet-Restaurant „Ess-Kunst“ eröffnet. Und nun hat er sich einen Michelin-Stern erkocht! Ich freue mich für ihn. Herzlichen Glückwunsch!

Tipp: Wer sich von seiner Kochkunst erst mal so überzeugen will, kann das Restaurant auf der anderen Seite der Wand besuchen. Da kommt das Essen aus der gleichen Küche und schmeckt ebenfalls sehr gut. Dann muss man allerdings Verzicht üben: auf das Amuese-Guelle und auf die selbstgemachten Pralinen zum Abschluss-Kaffee.



Dienstag, 24. Juli 2007

Glückliche Menschen!

Achtung! Das Thema heute hat nichts mit Feng Shui, Geomantie oder Elektrosmog zu tun! Wir waren auf dem Konzert von Quadro Nuevo. Es war wunder-, wunderschön! Wären wir gestern nicht hingegangen, hätten wir etwas versäumt!

Ich kann allen, denen die Musik von Quadro Nuevo gefällt, nur empfehlen, in ihr aktuelles Konzert „Tango bitter Sweet“ zu gehen. So mitreißend und heiter...! Den Musikern sah man ihr Begeisterung an. Und ihre Leidenschaft für ihre Musik war zu hören!

Als wir den Saal verlassen haben, fielen mir die vielen glücklich lächelnden Menschen auf. Das war so auffällig, dass ich extra viele Gesichter angeschaut habe und alle lächelten wie verzaubert!



Montag, 05.02.2007

Ein 3-Sterne-Koch, Teil 2

Nachdem ich mich im Januar mit dem Gourmetkoch Heinz Winkler befasst habe und dabei auf „Rosenkreuz“ gestoßen bin, gingen bei mir im Kopf die Alarmanlagen an: „Achtung! Geheimbund! Rosenkreuzer!“. Das klingt ja gleich so anrüchig. Ich habe mir überlegt, dass jemand das Symbol der RK wohl nur dann anbringt, wenn er vielleicht Mitglied ist, und wenn schon nicht Mitglied, sich dann wenigstens mit deren Idee identifizieren wird. Und welche Lebenseinstellung könnte dahinter stehen? Deshalb habe ich mich intensiver mit den Rosenkreuzern befasst. Meine Quellen waren Bücher aus der Stadtbibliothek, das Internet und der Brockhaus. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich vor allem auf die Gruppe A.M.O.R.C., einer der drei Gruppen, die letztes Jahrhundert entstanden und in Deutschland vertreten sind.

Die modernen Rosenkreuzer (RK) gelten als eine Organisation mit humanistisch-ethischer Werteorientierung mit den Grundsätzen Toleranz, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Verständnis gegenüber den Mitmenschen.

Ziel ist das Erkennen der Zusammenhänge von Welt, Gott, Mensch und Kosmos oder anders ausgedrückt: das Erkennen, wer oder was der Mensch im ganzheitlichen Sinne ist. Dazu ist es nötig, die im Menschen verborgenen Kräfte und Möglichkeiten, sich selbst, zu erkennen. Und wieder einmal muss ich die gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse moderner Psychologie mit C. G. Jung bemühen: Man geht davon aus, dass der Mensch sein Potential nicht ausschöpft, weil vieles im Unbewussten verborgen bleibt. Und das Unbewusste spricht sowohl nach Meinung anerkannter Wissenschaftler, als auch nach Meinung der Rosenkreuzer in Symbolen und Bildern zum Menschen. Deshalb wird bei den RK Wert auf den Umgang mit und die Interpretation von Symbolen gelegt. Ein äußeres Symbol stellt das Rosenkreuz dar: Das Kreuz gilt als Symbol der grobstofflichen Welt (Erde), die erblühende rote Rose als das erblühende Bewusstsein und die fließende Kraft Gottes.

Selbsterkenntnis muss man nach Meinung der RK unbeeinflusst von anderen Personen erreichen. Mitgliedertreffen dienen deshalb vor allem zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, vergleichbar dem Treffen von Menschen im Kaninchenzuchtverein. Der Schwerpunkt auf dem Weg zur Selbsterkenntnis liegt im individuellen Studium der Theorien und deren praktischer Umsetzung im Alltag. Damit sollen persönliche Erfahrungen gemacht werden. Und hier habe ich einen interessanten Ansatz gefunden, wie „Geheimbund“ noch interpretiert werden könnte: Die RK könnten „geheim“ sein, weil die innere Wirklichkeit des Menschen nur persönlich erlebbar ist, für einen Außenstehenden „geheim“, unsichtbar, bleibt.

Das „Werkzeug“ auf dem Weg zum inneren Erleben ist u. A. die Meditation, die es dem Menschen ermöglichen soll, leichter mit seiner inneren Stimme (Intuition) und damit mit seinem Inneren Selbst in Kontakt zu treten. Durch das Innere Selbst drückt sich nach dem Verständnis der RK das kosmische / göttliche Bewusstsein aus. Das Innere Selbst ist stets bereit, den Menschen im Alltag zu helfen und kann deshalb in allen Lebenslagen befragt werden. Man soll wieder lernen, sich auf sein Inneres Selbst und seine innere Stimme zu verlassen.

Im Zusammenhang mit diesem (pansophischen) Weltbild taucht der Begriff „Alchemie“ auf. Hier ist aber nicht die Umwandlung von unedlem in edles Metall gemeint, sondern die geistige Umwandlung des Menschen hin zum edlen, aufrechten Menschen. Kennzeichen eines edlen, aufrechten Menschen ist die Beherrschung seines Geistes und seiner Leidenschaften. Der Weg zum edlen Menschen führt über die Liebe zu allen Dingen und allen Menschen. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil nach dem rosenkreuzerischen Selbstverständnis alles göttlichen Ursprungs ist. Gott wird als das „Große Eine“, als höchster Geist interpretiert, aus dem die Schöpfung hervorgeht und sich in allem manifestiert. Liebt man alles und jeden, liebt man damit auch Gott.

Fazit: Die RK sind eine Gemeinschaft von Menschen, die über die Liebe die Selbstvervollkommnung entwickeln wollen, was eine selbstkritische, vorurteilsfreie und tolerante Einstellung voraussetzt, ohne ein Glaubenssystem zu propagieren. Ihre praktisch anwendbare Philosophie befasst sich mit dem Sinn des Lebens und erklärt das Zusammenwirken von Mensch, Erde, Geist und feinstofflicher Welt.

Übrigens: Welche Weltanschauung nun Heinz Winkler hat, weiß ich nicht, obwohl ich mit der Beschäftigung mit dem Zeitschriftenartikel und den RK eine Ahnung davon gewonnen habe. Für mich war es interessant, mich mit den RK zu beschäftigen.