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Feng Shui



David Allen: Wie ich die Dinge geregelt kriege
Eigentlich kein Feng-Shui-Buch. Aber damit man sich wohler fühlt, sollte man hin und wieder "Freiräume" schaffen. Und die beschriebene Methode ist das ultimative Prinzip zu Selbst- und Zeitmanagement. Lesen Sie dazu auch meine ausführliche Beschreibung dieser Methode in der Gedankenwerkstatt vom Juni 2008 mit dem Titel "Das ultimative Prinzip gegen Gerümpel und Chaos".

Architekturpsychologie

Die Wissenschaftlerin Antje Flade erklärt (ganz ungewollt) Feng Shui an Hand der Architekturpsychologie.


Gudrun Mende: Wenn Räume lächeln

Wollen Sie Ihre Umgebung mit Farbe bereichern? Wenn ja, dann lohnt es sich, diese Buch-Rezension zu lesen.

Es geht um ein neues Buch vom Callwey Verlag: „Gudrun Mende: Feng Shui – Wenn Räume lächeln“.

Der Untertitel lautet „Farbgestaltung mit den 5 Elementen – ein Arbeits- und Projektbuch“. Das deutet schon darauf hin, dass sich Farbe wie ein roter Faden durch das Buch zieht.

Den Schwerpunkt bildet die Beziehung von Farbe und Energiefluss, Yin und Yang, den Fünf Elementen, Bagua (i. S. der Himmelsrichtungsenergie) sowie deren Umsetzung in der Praxis. Einzelne Feng-Shui-Regeln wie das Yin- und Yang-Prinzip werden dabei nur kurz angesprochen. Anderen wie den „Fünf Elementen“, dem Energiefluss und dem Bagua i. S. der Himmelsrichtungen und Lebensthemen wird mehr Raum zugestanden.

Die Autorin erörtert einzelne Aspekte wie die Beurteilung von Grundriss und Energiefluss und geht dabei auch auf störende Einflüsse wie Wendeltreppen oder in den Raum hineinragende Ecken und Kanten ein. Sowohl in eigenen Kapiteln, als auch in den später dargestellten Beratungsprojekten werden Lösungen zu diesen Problemen aufgezeigt.

Zudem ergänzt Gudrun Mende die verschiedene Feng-Shui-Regeln um zusätzliche Aspekte, die über die üblicherweise in Feng-Shui-Büchern beschriebenen Erklärungen hinausgehen. So interpretiert sie an Hand der KUA-Zahl das Wesen des Menschen. Und Menschen, die bei dem Wort „Fehlbereich“ aufhorchen und vor Schreck wie ein Kaninchen vor der Schlange erstarren, bietet sie einen Perspektivwechsel an. Bei Fehlbereichen spricht sie von Entwicklungschancen, und fordert dazu auf, diese als Potenzial wahrzunehmen.

Ein Beispiel: Fehlt ein Teil des Nordens, der für Lebens- und Berufsweg steht, und „knirscht“ es in diesem Bereich, so könnte man in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen die Frage stellen, ob man das, was man macht mit Freude tut und damit auf dem richtigen Weg ist? Oder ob man sich unbewusst eine Wohnung mit diesem Fehlbereich gewählt hat, um sich bewusst zu machen, dass man mit dem eingeschlagenen Weg unzufrieden ist und mutig darüber nachdenken soll, ob man nicht der inneren Stimme folgen will? Die dahinter stehende Sache könnte sein, eine Aufgabe zu wählen, der man sich mit Hingabe widmen will. Es geht also um ein bisher ungenügend beachtetes Entwicklungspotenzial, das auf Veränderung wartet. Mit dieser Sichtweise lässt sich der Weg weg vom Schrecken des „Fehlbereichs“ hin zu aufgeregt freudigem Tun gehen.

Bei den Fünf Elementen beschreibt Mende eine Übung, die sie mit Seminar-TeilnehmerInnen durchgeführt hat, ...mit verblüffendem Ergebnis. Die natürlich innewohnende energetische Gesetzmäßigkeit der Fünf Elemente, die sie mit Pinsel und Farbe ausdrücken ließ, wird anscheinend von allen Menschen intuitiv ähnlich wahrgenommen (z. B. Metallfarben mit ihrer zentrierenden Kraft). Vielleicht wollen Sie diese Übung ebenfalls machen?

Überhaupt regt die Autorin dazu an, Raumskizzen und Vorher-/Nachher-Bilder als Übung zu sehen, ihnen nachzuspüren, um auf der Reise durch die eigene Wahrnehmung diese zu schulen und zu stärken.

Der größte Teil des Buches dreht sich um ausführlich bebilderte und beschriebene Beratungsprojekte aus dem privaten und öffentlichen Leben (z. B. Dachgeschosswohnung, Zahnarztpraxis, Büro) mit Schwerpunkt Farbe. Jedes Projekt wird mit der Ausgangssituation, insbesondere hinsichtlich der Formenschule und des Energieflusses, der Bewertung des Grundrisses und Lösungsansätzen erläutert. Den Abschluss eines jeden Projektes bildet jeweils ein Auszug aus einem Interview mit den AuftraggeberInnen, zu ihren Erfahrungen, Erkenntnissen und der gefühlten Wirkung. Und in den Vorher-/Nachher-Photos spürt man die verbesserte Raumwirkung, die durch die Farbberatung erzielt wird. Wenn Sie die Bilder in dem Buch sehen, können Sie anfangen, sich vorzustellen, wie das früher oder später in Ihrer Wohnung wirken wird.

Ein kurzer Ausflug in die Welt der Wandbearbeitungstechniken aus Sicht des Feng Shui und eine Literaturliste runden das durchgängig farbige Buch ab.

Fazit:
Schon beim Betrachten des schön aufgemachten Buches wird wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise klar, wie Räume durch Feng-Shui-Farbkonzepte gewinnen. Für mich ist es ein Buch, das ich zum darin Blättern, Lesen und Schauen gerne in die Hand nehmen werde. Es macht Lust auf Farbe und ist zugleich ein Plädoyer dafür, (mehr) Farbe zu wagen.

Nach Angaben des Verlages wendet sich das Buch an Laien, ArchitektInnen und GestalterInnen. Allerdings dürften die Kurzausflüge in die Welt einzelner Feng-Shui-Regeln für absolute AnfängerInnen nicht ausreichen, um die Bilder und erläuternden Texte bis ins letzte Detail zu verstehen. Das Buch ist deshalb eher für Menschen geeignet, die die Grundlagen bereits begriffen haben.

In dem Buch geht es primär um die Farbgestaltung von Räumen, weshalb immer gezeigt wird, wie man Räume mit Hilfe von Farbe harmonisieren kann. Doch ist es von zusätzlichen Hinweisen durchzogen, die wie eingestreute Tipps wirken, die quasi nebenbei anfallen. Interessierten Laien und Fortgeschrittenen wird das Buch mit seinen Wahrnehmungs-Übungen, zahlreichen Photos und Lösungsvorschlägen bestimmt eine Fülle von hilfreichen Ideen und Anregungen bieten.


Dr. Jes Lim: Feng Shui und Gesundheit

Ein Feng - Shui - Buch für AnfängerInnen.



Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

Kein klassisches Feng Shui im eigentlichen Sinne, aber Entrümpeln hilft, sich freier und wohler zu fühlen. Wer das Buch gelesen hat, weiß dass jede/r irgendwo in irgendeiner Form Gerümpel besitzt.



Gudrun Mende: Farbe und Feng Shui
Schön gemacht mit vielen Photos und erläuternden Texten. Das Buch nehme ich oft in die Hand.



Margrit Lipczinsky / Helmut Börner: Büro, Mensch und Feng Shui
Feng Shui tiefenpsychologisch (nach C. G. Jung) an vielen bebilderten Beispielen erläutert.