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Das Büro: Der Schreibtisch

Das Büro: Der Schreibtisch

Studien haben bewiesen, dass die Gestaltung des Büros Leistungsfähigkeit, Konzentration und Befindlichkeit des Menschen beeinflusst. Deshalb sollte der Arbeitsplatz unterstützend gestaltet werden. Idealerweise befindet sich das Büro in einem Raum mit einer günstigen Himmelsrichtung. Ist es das ChefInnen-Büro, sollte es möglichst weit vom Haupteingang entfernt liegen.

Vom Schreibtisch aus sollte man zur Tür blicken. Der Tisch steht am besten in der diagonal der Tür gegenüberliegenden Raumecke. Im Feng Shui gilt das als der Hauptenergiepunkt mit der meisten Energie. Von hier hat man den besten Überblick über den Raum und damit auf das, was auf einen zukommt. Befindet sich der Schreibtisch hinter der Tür, kann es sein, dass man mehr Energie aufwenden muss, um gutes Arbeitsergebnis zu erzielen, weil die Energieversorgung an diesem Platz wesentlich geringer ist. Sollte der Schreibtisch nicht umgestellt werden können, dekorieren Sie um sich herum markant (z. B. ein auffälliges Bild). Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit und wenn sich in Ihrer Nähe ein Aufmerksamkeit erregender Gegenstand befindet, wird dorthin Energie gelenkt.

Wichtig ist eine gute Rückendeckung. Mit einer festen Wand im Rücken entscheidet man aus einer Position der Stärke heraus. Sie erhalten symbolisch Unterstützung durch MitarbeiterInnen und KollegInnen. Befindet sich hinter Ihnen ein Fenster und Sie können Ihren Schreibtisch nicht verschieben, bauen Sie vor dem Fenster mit einer buschigen Pflanze, einem Bild oder einer Skulptur, die für Sie Kraft und Unterstützung verkörpert, eine symbolische Rückendeckung auf.

Der Schreibtisch sollte stabil sein. Vermeiden Sie Glasplatten. Diese vermitteln dem Unterbewusstsein mangelnde Stabilität und Bruchgefahr. Automatisch wird ein Teil Ihrer Konzentration dazu benützt, darauf zu achten, dass nichts bricht. Dieser Teil fehlt Ihnen für Wichtigeres.

Wählen Sie, wenn möglich, Schreibtische in günstigen Feng-Shui-Maßen. Achten Sie vorne auf eine Verblendung. Umgeben Sie sich mit Material, das mit Ihren Elementen in Harmonie ist. Beispielsweise könnten Sie, wenn Ihr Geburtsjahreselement Erde ist, auf einem roten, gelben oder braunen Schreibtischstuhl sitzen.

Befinden sich hintere Ihrem Rücken offene Regale, schwächen diese Sie, weil die Regalböden wie „Messer“ auf Ihren Rücken zielen. Entweder Sie besorgen Türen (auch satiniertes Glas ist möglich) oder Sie stellen Bücher und Aktenordner auf Kante, so dass der Regalboden geschlossen wirkt. Oder Sie stellen eine Pflanze hinein, die den Kanten ihre Aggressivität nimmt.

Der Blick vom Schreibtisch nach vorne sollte frei und unverstellt sein. Vermeiden Sie eine Schreibtischposition vor der Wand mit Blick auf die Wand. Das Gleiche gilt für Bücher, die vor der Schreibfläche gestapelt werden. Halten Sie diesen Platz frei. Er ist Ihr MingTang. Der vollgestellte Platz oder die Wand stellen symbolisch einen Berg dar und könnten sich hier sprichwörtlich als „Brett vor dem Kopf“ erweisen und Ihren Ideenfluss und Ihre Zukunft beeinträchtigen. Sie könnte wie eine Blockade für Ihre Zukunfts-Perspektiven wirken. Das, was Sie vor sich sehen, entspricht Ihren (beruflichen) Zukunfts-Aussichten. Gut ist es, vor dem Tisch eine freie Fläche zu haben, die etwa dreimal so tief ist, wie der Schreibtisch. Ist dies aufgrund der Raumgröße nicht möglich, achten Sie darauf, dass Sie auf keine hohen Schränke voller Bücher und Aktenberge blicken. Auch die wirken wie ein „Berg“ und verursachen einen Energiestau. Ersetzen Sie den Schrank durch ein niedriges Sideboard und befestigen Sie darüber ein Bild, das Ihre Zukunftsvisionen darstellt. Es wirkt unterbewusst auf Ihre Psyche ein und programmiert Sie auf Ihr Ziel hin.

Direkt auf den Sitzplatz zeigende Ecken und Kanten gelten als ungünstig. Sie beeinträchtigen die Aufmerksamkeit. Stößt man z. B. gegen so eine Kante, ist dies i.d.R. schmerzhaft. Unbewusst will man sich vor diesen „angreifenden“ Strukturen schützen. Damit steht Ihnen nicht die volle Konzentration für Ihre Arbeit zur Verfügung. Schieben Sie den Schreibtisch oder den Schrank etwas zu Seite oder kaschieren Sie auf den Sitzplatz oder auf die Tür zeigende Wand- oder Schrankecken mit Pflanzen.

Schauen Sie in eine persönlich günstige Himmelsrichtung. Sollte dies nicht möglich sein, platzieren Sie in Blickrichtung einen Gegenstand (z. B. ein Kunstobjekt), der die Schwingung der ungünstigen Himmelsrichtung nach dem sog. Mutter-Kind-Zyklus der Elemente reduziert.

Und nun viel Spaß beim Umstellen und viel Erfolg!