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Oktober bis Dezember 2008
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Montag, 22. Dezember 2008
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Stress loswerden
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„Stress lass nach“ ist ein gängiger Spruch. Und der Jahreswechsel ist traditionell eine Zeit, um über Ziele für das nächste Jahr nachzudenken. 61 % der BundesbürgerInnen wollen im nächsten Jahr Stress vermeiden oder abbauen. Das war in einer von der DAK in Auftrag gegebenen FORSA-Umfrage zu lesen. Wenn Sie auch stressgeplagt sind, befinden Sie sich also in guter Gesellschaft. Wie fangen Sie es an, weniger Stress zu haben?
Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass Ihre Räume Sie stressen könnten? Viele Menschen übersehen bei der Stressreduzierung, dass Räume ebenfalls unbewusst Stress verursachen können. In einer Studie hat man z. B. festgestellt, dass in manchen Räumen der Puls ansteigt und vermehrt Adrenalin ausgestoßen wird, also der Körper auf „Flucht“ vorbereitet wird. Man befindet sich also unbewusst in einem Zustand des Kämpfens oder Flüchtens, ohne bewusst zu wissen, warum und gegen was man eigentlich kämpfen soll. Diese Angriffe wehrt man unbewusst ab. Vergleichbar ist das damit: Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Büro. Sie hören ein Geräusch. Ein Räuber kommt herein. Ihre erste körperliche Reaktion ist...? Wenn Räume entsprechend schwächend ausgestattet sind, läuft diese Reaktion auch ohne Räuber ab, zwar etwas subtiler, so dass sie nicht in Ihr Bewusstsein dringt, aber sie ist da.
Sie stehen dem Räuber gegenüber. Da dürfte es unwahrscheinlich sein, dass Sie sich noch voll auf das konzentrieren können, was Sie gerade eben noch gemacht haben. Übertragen auf den Raum bedeutet das, dass Sie sagen: „Ich kämpfe gegen mein Büro. Ich flüchte aus meinem Wohnzimmer, weil mich der Raum angreift“. Wie hört sich das an? So was würde man nie bewusst sagen, aber unbewusst reagiert der Körper so. Das muss man sich vorstellen! Das bewirkt nur der Raum! Da ist es doch nur konsequent, sich mit dem Raum als Stressfaktor zu beschäftigen, oder?
Feng Shui sieht sich ganz bewusst die unbewusst schwächenden und fördernden Aspekte der Umgebung an. Mit Feng Shui wird die Umgebung so gestaltet, dass wir von ihr unterstützt werden und uns in der Folge optimal entfalten können. Hat man eine aufbauende Umgebung, muss man sich nicht „wehren“ und das sorgt dafür, dass einem die Arbeit leichter von der Hand geht oder dass man sich zu Hause viel wohler fühlt. Wenn Sie es ausprobieren, werden Sie es selbst erleben.
Nun noch einmal zurück zu den Zielen. Das Ziel „Stress vermeiden oder verringern“ erscheint mir als Ziel ungeeignet. Nicht das Ziel selber, das dürfte gesundheitsfördernd sein. Schließlich weiß man, dass zuviel negativer Stress Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme begünstigen kann. Nein, sondern die Formulierung ist ungeeignet. Ich war mal auf einer Fortbildung zumThema „Zielvereinbarungsgespräche mit MitarbeiterInnen“ (das war noch zu der Zeit, als ich als Einrichtungs-Leiterin gearbeitet habe). Da wurde Wert darauf gelegt, dass Ziele messbar sind. „Stress vermeiden“ ist dafür viel zu schwammig.
Ein Ziel ist dann gut formuliert, wenn man es auf einer Liste abhaken kann. Wenn man zurückblickt und sich fragt: „Habe ich jetzt weniger Stress gehabt?“ lässt sich diese Frage mit einer diffusen Zielbeschreibung oft nicht eindeutig beantworten. Entsprechend unbefriedigend ist dann das Gefühl.
Ein Beispiel für eine Zielbeschreibung: Jemand möchte pünktlicher Feierabend machen. Ein Ziel könnte sein, dass man einmal in der Woche (oder wem das zu oft ist, einmal im Monat) pünktlich die Arbeitsstätte verlässt. Das lässt sich mit einem Stift auf der Jahres-Ziel-Plan-Liste abhaken. Allerdings nur, wenn man sich vorher eine Liste mit Jahr und Monat gemacht hat. Wenn man sein Monats-Ziel erreicht hat, wird hinter dem Monat ein Häkchen gemacht. Diese Methode hat noch den Vorteil, dass mit jedem Häkchen die Begeisterung steigt, schon wieder ein Häkchen geschafft zu haben. Man sieht seinen Fortschritt förmlich.
Nun noch ein Beispiel für zu Hause. Wenn man beim Musik hören entspannen kann, dann kann man sich vornehmen, einmal wöchentlich ein einziges Musikstück zu hören. Wem das zu wenig ist, kann das auch täglich machen. Und schon wieder kann man Stift und Zettel zur Hand nehmen und ein Häkchen auf das Papier malen.
Welche konkreten Ziele wollen Sie jetzt aufschreiben? Fangen Sie bitte innerhalb der nächsten 72 Stunden damit an, sich konkrete Gedanken darüber zu machen. Ich habe in meiner Sozialmanagement-Zusatzausbildung gelernt, dass 72 Stunden die magische Zeitgrenze ist. Wenn man die überschreitet, steigt das Risiko, dass man das Vorhaben nicht mehr in Angriff nimmt. Wenn man sie unterbietet, steigt die Chance auf Verwirklichung. Man muss ja auch nicht gleich einen ganzen Katalog anlegen. Da lässt sich der innere Schweinehund vielleicht nicht davon überzeugen, anzufangen. Man kann ihn aber überlisten. Bevor Sie weiterlesen überlegen Sie sich bitte ein einziges konkretes Ziel. Jetzt! Sofort!
... Na, haben Sie ein Ziel vor Augen? Oder hat Ihr innerer Schweinehund gejammert: „Nein, ich will jetzt nicht“? Wenn das so ist, dann legen Sie nur Stift und Papier bereit. Stehen Sie bitte jetzt sofort auf und holen Sie Ihre Utensilien. Bis der Schweinehund das merkt, haben Sie es schon erledigt. Und wenn Ihnen spontan ein konkretes Ziel einfällt schreiben Sie das auf. Und an einem anderen Tag wenden Sie wieder dieselbe List an. Und wer sagt denn, dass man bis zum 31. Dezember mit der Ziele-Liste fertig sein muss? Daran darf man auch noch im März schreiben. Jeder Tag ist dafür gleich gut!
Quelle für DAK-Forsa-Studie: http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/68C3E5F3D38939FBC1257513003BF2C8?open
Freitag, 12. Dezember 2008
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Gesund werden wird immer schöner und angenehmer!
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Krankenhäuser stehen in dem Ruf, dafür da zu sein, dass man in ihnen gesund wird. Ich frage mich, was gehört zum Gesund werden dazu? Wenn man gesund ist, fühlt man sich wohl. Wenn man krank ist, fühlt man sich unwohl, oder? Gehört also auch Wohlfühlen zum Gesundungsprozess dazu?
Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Räume auf uns Menschen wirken. Das zeigt sich in messbaren Werten wie Adrenalin oder Blutdruck. Räumen entkommt man nicht! Sie umgeben uns, egal, wo man sich befindet. Der Körper fragt nicht: „Bin ich jetzt zu Hause, am Arbeitsplatz, im Laden oder im Krankenhaus?“ Er reagiert einfach ohne unser bewusstes Zutun. Warum sollen die beruhigenden oder stressenden Effekte nicht auch im Krankenhaus auftreten? Doch manchmal hat man den Eindruck, dass diese Faktoren in Krankenhäusern vernachlässigt werden. Das Reduzieren auf Hochleistungsmedizin soll sich nun ändern. Die Uniklinik in Eppendorf / Hamburg und die Klinik in Friedrichshafen haben ihre Geburtshilfeabteilungen neu gebaut und dabei Feng Shui berücksichtigt.
In Deutschland scheint das Wohlfühlen im Krankenhaus vor allem eine Domäne der Entbindung zu werden. Selbstverständlich ist es schön, dass man schwangeren Frauen Wertschätzung entgegenbringt und diese in der harmonischen Gestaltung der Umgebung zum Ausdruck bringt. Die Verantwortlichen sind offensichtlich davon überzeugt, dass ein angenehm ausgestatteter Raum positiv auf die Frau wirkt. Und was ist mit den anderen Menschen? Sind sie es nicht auch wert, dass es ihnen im Krankenhaus besser geht?
Dagegen beschränken sich österreichische Klinken nicht auf den Geburtssektor. Sie haben Feng Shui schon vor Jahren in ihre Umbauten eingepackt. Das sagen die Verantwortlichen zum Ergebnis:
Direktor J. Kober, kaufmännischer Direktor (Stand 2004) im Krankenhaus Mistelbach sagt: „Das Echo im ganzen Haus ist sehr positiv und hat mich dazu bewegt, an anderen Stationen ebenfalls Feng Shui einfließen zu lassen...“ (1a) Und auf die Frage, was er anders machen würde, wenn er ein Krankenhaus neu bauen würde, antwortete er: „Ich würde von Anfang an Feng Shui einfließen lassen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.“ (1b) Er hatte eine Intensiv-Station mit Feng Shui umgebaut. Der anschließende Erfolg überzeugt ihn davon, auch weitere Projekte mit Hilfe von Feng Shui in Angriff zu nehmen.
Dr. H. Mosser, Leiter der Abteilung „Mamma Vital“ (Stand 2004) im Donauspital des Sozialmedizinischen Zentrums Ost in Wien sagt: „Viele Patientinnen haben mir gesagt, dass die Farben des Raumes (...) sie „angenehm entspannen“ würden, einige meinten, sie würden auch „ein bisschen die Angst nehmen“, die man vor der Untersuchung oder dem Eingriff hat.“ (2)
Univ.-Prof. Dr. L. Wicke, Leitender und Ärztlicher Direktor (Stand 2004) des Rudolfinerhauses in Wien sagt: „ ... schon jetzt ist nach Eröffnung der ersten Krankenstation, die nach diesen Prinzipien (gemeint ist Feng Shui – A. d.V.) ausgerichtet ist, ein außerordentlich positives Echo nicht nur von den PatientInnen, sondern auch vom Pflege- und Krankenhauspersonal zu spüren.“ (3)
Alle erklärten, dass nach Verwirklichung eines Abteilungs-Projektes aufgrund der positiven Erfahrungen weitere folgen sollen. Können Sie sich nun vorstellen, wie man von Feng Shui profitiert?
Und ich frage mich, ob eine angenehme Atmosphäre nicht nur im Krankenhaus, sondern auch zu Hause und am Arbeitsplatz Gesundheit fördern kann?
Quellen: Für die österreichischen Kliniken: 1a) / 1b) Schumm, Claudia: Feng Shui im Krankenhaus. Springer-Verlag, Wien und New York. 2004, S. 87 2) Schumm, Claudia, a.a.O., S. 97 3) Schumm ,Claudia, a.a.O., S. 113 f. Für die Klinik Eppendorf: http://www.welt.de/hamburg/article2837818/Europas-modernste-Uni-Klinik-steht-in-Hamburg.html Für die Klinik Friedrichshafen: http://www.szon.de/lokales/friedrichshafen/stadt/200812060633.html
Montag, 8. Dezember 2008
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Beziehungs Analyse
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Träumen Sie manchmal davon, wie schön eine Partnerschaft sein könnte, während Sie Feng-Shui-Bücher lesen? Vielleicht haben Sie schon von dem „Beziehungs-Tipp" gehört, die „Beziehungs-Ecke“ mit einem Symbol zu aktivieren. Dann stellt man seine Rosen dort auf und hofft... und wartet... und hofft... und wartet... Ich werde Ihnen jetzt ein Beispiel zeigen, das es Ihnen ermöglicht, sich vorzustellen, wie erfolgreich ein Blick auf die Gesamtsituation ist.
Die Ausgangssituation: Ein Paar mit Kind lebt seit einigen Jahren im eigenen Haus. Alle Familienmitglieder und das Haus gehören zur Ost-Gruppe. Betrachtet man die günstigen Himmelsrichtungen, liegen diese im Norden, Osten, Südosten und Süden.
Der Südwesten, der nach dem Kompass-Bagua für Beziehungen steht, ist vollständig vorhanden und energetisch soweit in Ordnung. Der durch die Tür-Tür-Linie hervorgerufene Energie-Durchzug sorgt dafür, dass es dem SW an Energie mangelt. Das können Sie sich wie bei einem ICE-Zug vorstellen. Angenommen, Sie stehen an einem Bahnhof, wo er keinen Halt hat. Sie sehen ihn kommen. Er rauscht an Ihnen vorbei. Er hält nicht, lässt keine Menschen (also im übertragenen Sinne Energie) aussteigen. Und Menschen (Energie) würden sich nach dem Aussteigen verteilen, was aber nicht geht, weil sie ja nicht aussteigen konnten. Dieser Durch-Zug ist z. B. mit einem Teppich mit Querstreifen zu bremsen.
Die Mitte des Hauses, das „Herz“, ist problematisch. Die Mitte bestimmt die Energien des Hauses. Sie ist hier durch eine Wand genau in der Mitte getrennt. Das bedeutet, dass mitten durch das Herz eine Trennwand geht. Die Wand lässt sich nicht einreißen. Deshalb nehmen wir uns die Freiheit und sagen, dass die Mitte auf einer Seite der Wand ist. Es wird eine Ersatzmitte geschaffen und diese entsprechend gestaltet (z. B. Farbe, Hochzeits-, Familienphoto). Die Mitte ist zwar dann kleiner, aber nicht mehr geteilt. Genauso verfahren wir als Ausgleich für die räumlich ungünstige Struktur der Mitte im Erdgeschoss, mit der Mitte im ersten Stock.
Da in der Mitte auch noch der ungünstige Fliegende Bergstern für Streit einfliegt, ist es wichtig, diesen ebenfalls zu schwächen. Dafür ist die Feuerfarbe rosa geeignet, die gleichzeitig die Erde der Mitte nährt. Außerdem wird sie in der Farbpsychologie als Farbe der Liebe und Sanftheit beschrieben. Man hat festgestellt, dass Rosa besänftigt. Es führt zur Ausschüttung von Adrenalin senkenden Hormonen.
Die Rückendeckung für innerfamiliären Zusammenhalt war im Haus durch eine Treppe, Türen und Fenster geschwächt. Hier ist es sinnvoll, z. B. ein Berg-Bild von einem gemeinsamen Ausflug in die Berge aufzuhängen, um dem Rücken Gewicht, Sicherheit und Stabilität zu verleihen, im übertragenen Sinne sichere Unterstützung durch Familienmitglieder. Manchmal kann man auch eine stabilisierende Wandfarbe streichen. Aber nur manchmal. Und nicht immer. Das ist immer von der Gesamtsituation abhängig.
Das Wohnzimmer kann man sich so vorstellen: Es wird energetisch vom Westen und Südwesten genährt. Beides sind ungünstige Himmelsrichtungen. Im Wohnzimmer dominierte eine Feuerfarbe, die sowohl den ungünstigen SW aktivierte als auch im Konflikt zum Westen stand und die Trigramm- und Geburtsjahreselemente – Energien der BewohnerInnen schwächte bzw. mit diesen im Konflikt stand. Zu allem Überfluss zerstörte sich durch die Farbe der die Beziehung fördernde Bergstern selber. Das war auf Dauer eine energetisch sehr anstrengende Situation. Mussten sich die BewohnerInnen doch ständig gegen den Missklang der „Konflikt“- Elemente wehren. Das kostet Kraft. Kraft, die für anderes genutzt werden kann.
Würden Sie sich freiwillig eine so kräftezehrende Umgebung aussuchen? Das Schöne an Feng Shui ist, dass es immer eine Lösung gibt! Eine Lösung ist Farbe! Der ungünstige Westen (Metall) wird mit einer Wasserfarbe (blau) an einer Wand abgeschwächt, wodurch gleichzeitig der günstige Bergstern für Harmonie und Glück aktiviert wird. Die anderen Wände bleiben weiß um das ungünstige Erde-Element des SW zu reduzieren (Mutter-Kind-Zyklus) und den günstigen Bergstern im SW anzuregen. Mit dieser Farbkombination werden in Verbindung mit Accessoires wie einem Sofakissen in Metallfarbe auch die Trigramm- und Geburtsjahreselemente der BewohnerInnen berücksichtigt und gestärkt.
Der NO spielt hier ebenfalls eine tragende Rolle. Er hat einen Anbau, also eine Erweiterung, die nicht hilfreich ist. Eine Erweiterung im NO kann zu Sturheit führen, in der Folge zum Beharren auf der eigenen Meinung und zu mangelnder Kompromissbereitschaft. Um diesen Bereich, dessen Himmelsrichtung ebenfalls ungünstig ist, zu reduzieren, wird die gelbe (Erde-)Wandfarbe durch eine weiße (Metall-)Farbe ersetzt, was mit dem Blau der Fliesen harmoniert (gelb und blau krachten vorher mit einem großflächigen Elemente-Konflikt aufeinander) und zusätzlich den ungünstigen Sterne-Einfluss reduziert. Das gibt dem Ganzen eine positive Wendung.
Der Bereich Osten für das Lebensthema „Familie“ ist ebenfalls im Auge zu behalten. Er ist energetisch durch eine Wand zerteilt. Da die Wand nur einen kleinen Teil des Raumes abtrennt, packt man die Gelegenheit beim Schopf und verschiebt das Lebensthema energetisch in einen Raum hinein. Dieser Bereich wird damit zwar kleiner, aber vollständig und ist nur noch entsprechend aufbauend zu gestalten.
Im anderen Stockwerk ist diese Zone noch eine Rumpelkammer, in der stagnierende Energie den Ton angibt. Es sind Freiräume zu schaufeln. Es kann darüber nachgedacht werden, im Mikrobereich eines anderen Zimmers den Osten zusätzlich zu aktivieren (z. B. mit Familienbildern).
Das Schlafzimmer leidet durch Deckenbalken, die das Paar energetisch trennen. Hier fördern ein Baldachin, ein Stoffhimmel oder ein Moskitonetz über dem Bett den wertschätzenden Umgang miteinander.
Während Sie dieses Beispiel gelesen haben, sind Sie vielleicht in Gedanken schon durch Ihre Wohnung gegangen, weil Sie Interesse daran haben, wie Sie Ihre Beziehung fördern können? Und auch andere Aspekte des Lebens findet man nicht nur in einer Ecke, sondern sie sind miteinander vernetzt. Es ist ein Zusammenspiel von vielen Faktoren. Sie sehen an diesem Beispiel, wie nützlich der Blick auf das Ganze wird. Es ist wie bei einer/einem HeilpraktikerIn. Wären Sie zufrieden damit, wenn er / sie nur den Blick auf das einzelne Symptom richtet und nicht ganzheitlich nach links und rechts schaut, was damit zusammenhängen könnte?
Mittwoch, 26. November 2008
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Kundengewinnung und -zufriedenheit
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Carsten hat zur Blogparade zum Thema „Kundengewinnung“ aufgerufen. Er will wissen, wie man zum ersten Kunden kam und wie der Auftrag insgesamt verlaufen ist. Darüber berichte ich gerne, weil es sich um eine klasse Erfolgsgeschichte handelt. Folgende Fragen waren zu beantworten:
1. Wie sind Sie an den ersten Kunden gekommen? Vier Wochen nach dem Ende meiner Ausbildung zur Feng-Shui-Beraterin hatte ich einen Vortrag zum Thema „Feng Shui“ angesetzt. Diesen hatte ich u. a. mit Aushängen und Handzetteln im örtlichen Naturkostladen bekannt gemacht. Und genau dort habe ich meine erste Kundin getroffen. Sie erzählte mir, dass sie gerade von meinem Vortrag gelesen hat. Sie hatte kurz vorher in einem Hotel Urlaub gemacht, in dem sie sich außerordentlich wohlfühlte. Auf Nachfrage hatte man ihr erklärt, dass es mit Hilfe von Feng Shui umgebaut worden ist. Und da ihr Büro und anderen Geschäftsräume zur Zeit renoviert wurden, und weil es ihr in dem Hotel so gut gefallen hat, wollte sie sich für ihr Büro Feng Shui gönnen. Da passte es ihrer Meinung nach gut, dass ich mich intensiv mit der Materie beschäftigt hatte. Das bedeutete für sie, dass sie sich ihrer ureigenen Arbeit widmen konnte und sich nicht erst mühsam in die fremde Materie einzuarbeiten brauchte, die sie dann sowieso nicht so umfassend begreifen würde wie jemand der zeit und Geld in eine Ausbildung investiert hat. (Da spricht sie mir aus der Seele).
2. Was war der Auftrag? Der erste Auftrag lautete, ein Leitungs-Büro zu gestalten.
3. Wie ist der Auftrag verlaufen? War der Kunde zufrieden? Gab es Folgeaufträge? Es war spannend zu sehen und zu erleben, wie sich das Büro verwandelte. Die Kundin hatte ein offenes Ohr für alle Anregungen, was es natürlich erleichterte, denn die Ausgangsbedingungen selber waren recht kompliziert. Deshalb habe ich ihr für den Energiezufluss zum Büro auch noch einiges gezeigt, sozusagen als Dreingabe (solche Dreingaben lege ich auch heute noch drauf, weil ich einfach nicht an mich halten kann).
Es gab und gibt bis heute Folgeaufträge von ihr, was ich dahingehend bewerte, dass sie sehr zufrieden mit meiner Beratung ist. Z. B. hat sie ihren Mann dazu motiviert, seine Geschäftsräume ebenfalls mit meiner Feng-Shui-Beratung neu zu gestalten. Zur jährlichen Aktualisierung und Anpassung werde ich genauso engagiert wie zu weiteren Projekten, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben. Und immer ist es ihr ausdrücklicher Wunsch, dass ich die Feng-Shui-Beratung mache und nicht jemand anderer! Und nächste Woche bin ich zur Begleitung der Umsetzung eines größeren Projekts wieder bei ihr vor Ort. Wenn das keine erfolgreiche Beratung ist, was dann?
4. Was würden Sie im Nachhinein anders machen? Damals hatte ich mein schriftliches Konzept als eine Art „Zu-erledigen-Liste“ stichwortartig verfasst, die Erklärungen erfolgten während des Beratungs-Gesprächs. Heute erläutere ich die Gründe für die Maßnahmen nicht mehr nur persönlich, sondern schreibe sie auch ausführlich in das Konzept rein. So dass die KundInnen auch nach meiner Beratung noch nachvollziehen können, was warum empfehlenswert ist und Änderungen in dem ihnen angenehmen Tempo vornehmen können. Am Konzept selber würde ich nichts ändern. Warum auch? Der Kundin gefällt s. Sie fühlt sich wohl. Ihren BesucherInnen gefällt´s. Zitat eines ihrer Kooperationspartner: „Sie haben das repräsentativste Büro von allen.“
Donnerstag, 13. November 2008
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Die richtige Umgebung ist wie eine Schmerztablette
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Und schon wieder hat die Wissenschaft bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen, die Feng Shui in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen!
Zuerst möchte ich Ihnen eine Frage stellen: Woran denken Sie bei „Schrei“? Welches Bilderkino taucht in Ihrem Kopf auf? Was das soll, erfahren Sie später.
Nun nehmen wir an, Sie stehen in der Küche, schneiden Gemüse und schneiden sich in den Finger. Was spüren Sie? Und nun stellen Sie sich vor, Sie schneiden Gemüse und betrachten nebenbei das zum Rezept gehörige, appetitanregende Bild im Kochbuch. Und schon ist es passiert! Sie schneiden sich in den Finger! Was passiert nun mit dem Schmerz?
Forscher an der ital. Uni Bari haben mit Hilfe eines ähnlichen Experiments herausgefunden, dass es weniger schmerzhaft ist, wenn man während des Schmerzimpulses ein subjektiv schönes Bild betrachtet. Bei einem neutralen oder hässlichen Bild ist man dagegen schmerzempfindlicher. Dieses Forschungsergebnis bestätigt wieder einmal die Feng-Shui-Regel, die besagt, dass es wichtig ist, sich mit schönen Dingen zu umgeben. Ich frage mich, wenn das bei Schmerzen mit Bildern funktioniert, warum soll es nicht auch bei jedem anderen Gefühls-Zustand funktionieren?
Was mich am Studienergebnis zunächst irritiert hatte, war, dass auch Bilder wie „Der Schrei“ von Edward Munch schmerzlindernd gewirkt haben, solange sie subjektiv als schön eingestuft worden waren. Warum das so sein könnte? Dafür habe ich zwei Erklärungen zurechtgeschnitzt.
Entweder darum: Mit dem genannten Gemälde verbindet man vermutlich wertvoll und bei einem Schätzwert von xy Euro Wohlstand (oder was meinen Sie? Würde man einen Freudenschrei ausstoßen, wenn man das Bild geschenkt bekäme, erben oder bei Sotheby`s ersteigern würde?). Und wie ich früher bereits beschrieben habe, hat die Erwartung von „teuer“ bei ProbandInnen, die Rotwein zu trinken bekamen, die Gehirnregion aktiviert, die für Wohlfühlen zuständig ist (auch wenn es Fusel war). Ich kann mir vorstellen, dass „Der Schrei“ in diesem Fall auch die entsprechenden Wohlfühl-Regionen aktiviert und damit den Schmerz gedämpft hat.
Oder es gilt ein Prinzip des Schafkopfens „Der Ober sticht den Unter“ (wenn man nicht gerade einen Wenz spielt). Der stärkere (Reichtums-) Impuls überlagert den Schwächeren (Schmerz). In unserem Beispiel könnte es sein, dass das Bild in der schmerzhaften Situation als das angenehmere Übel empfunden wird. Man überdeckt ein unangenehmes Gefühl mit einem um Nuancen weniger unangenehmen Gefühl. Man treibt sozusagen den Teufel mit dem Beelzebub aus.
Sobald der akute Schmerz verklungen ist, wird das Gehirn allerdings auf den wahren Sinngehalt des Bildes reagieren. Sieht man ein Bild mit den Informationen „Leid, Trauer, Wut“, wird man auf diese Ungemütlichkeit verbreitende Stimmung ebenso reagieren, wie man von einer angenehmen Atmosphäre begeistert sein wird. Vielleicht erinnern Sie sich an „Aaaa, wie schön!“ und an die „Oooohs“, die bei Bildern vor Verzückung ausgerufen werden? Zu dem Zeitpunkt, zu dem man seiner Verzückung Ausdruck verleiht, ist körperlich schon allerhand passiert. Jetzt könnte man sagen: „Das ist nur ein Bild. Was muss ich mir das Sorgen machen?“, doch Ihrem tiefsten Inneren ist dieses Argument, das der Verstand einflüstert, völlig egal. Das ist wie beim Fluchtverhalten. Bis Sie bei einer Safari bewusst sagen würden: „Der hungrige Löwe dort drüben hat mich ins Visier genommen! Ich muss jetzt schnell weglaufen. Lieber Körper, bereite mich bitte auf die Situation körperlich vor und schütte Stresshormone aus“, wären Sie wahrscheinlich schon lange auf der Speisekarte des Löwen gelandet. Ihr Körper ist bereits unwillkürlich mit Stresshormonen überschüttet und hat Sie auf die Flucht vorbereitet. Bevor Sie überhaupt darüber nachgedacht haben, was Sie tun sollen, sind Sie schon längst auf und davon gelaufen und sitzen im sicheren Geländewagen.
Der psychologische Aspekt ist Ihnen vielleicht jetzt klar. Es wird auf einer anderen Ebene als der des Verstandes, Energie aufgewendet. Da können Sie mit Ihrem Verstand schon aus Gründen der Selbsterhaltung gar nichts dagegen machen. Und auch wenn es sich um anscheinend so unbedeutende Dinge wie ein scheinbar harmloses Bild handelt, kann die Reaktion nicht vom Verstand gesteuert werden und kostet entweder Kraft oder gibt Kraft. Und da das Unbewusste rasend schnell ist, ist es wichtig, in der persönlichen Umgebung Vorsorge zu treffen. Kennen Sie ein Bild, das Ihnen nicht so richtig gefällt? An dem irgendetwas nicht stimmt? Wie sehen die Details aus? Was wollen und können Sie ändern? Wenn Sie es austauschen, können Sie mit Sicherheit spüren, wie wohltuend es anschließend sein wird.
Außerdem strahlt das Motiv des Bildes in den Raum hinein. Man nimmt sie auf und es kann sein, dass man dieses Thema irgendwann in sein Leben integriert oder sein Verhalten danach ausrichtet. Während ich das schreibe, klingt das für mich wieder einmal unglaublich. Doch erinnere ich mich an Feng-Shui-Beratungen, in denen ich genau das erlebt habe. Da hingen Bilder an der Wand, die die Motive „gegeneinander kämpfen“ und „in verschiedene Richtungen gehen“ in sich trugen und genauso war es um die inneren Geschäfts-Beziehungen und Partnerschaften bestellt. In den Geschäftsräumen hing das Bild sinnigerweise im Süd-Westen, dem Platz für innerbetriebliche Beziehungen. Wenn Sie jetzt erkannt haben, welche Auswirkungen Details auf Ihr Leben haben, dann sind Sie schon einen Schritt weiter. Quelle: Deggendorfer Zeitung
Dienstag, 28. Oktober 2008
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Brauchen Sie Power oder Ruhe?
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... und was die Wissenschaft herausgefunden hat.
Was glauben Sie, kann man mit wissenschaftlichen Methoden den Einfluss einer Wasserader oder eines Kraftorts in der Natur auf den Menschen nachweisen? Wenn sie wieder einmal in die Natur gehen, dann könnten Sie sich vielleicht für dieses kleine Experiment Zeit nehmen?
Überlegen Sie dann, wie es Ihnen gerade geht? Fühlen Sie sich kraftlos, schlapp, müde und ausgelaugt und wollen Sie wieder zu Kraft kommen? Dann gehen Sie an einen Wasserplatz (z. B. über einer Wasserader oder an einen fließenden Bach) oder umarmen Sie eine Buche. Und dann prüfen Sie, wie es Ihnen anschließend geht?
Oder sind Sie gerade auf „180“? Das Telefon klingelt unentwegt? Jede/r will etwas von Ihnen? Sie wissen nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht und kein Ende in Sicht? Dann gehen Sie in einen Eichenhain. Und dann prüfen Sie ebenfalls, wie Sie sich anschließend fühlen?
Denn dass das hilft, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen! Wie 3sat im Fernsehen zeigte, wollten es die ÖsterreicherInnen endlich wissen, ob an sog. „Kraftplätzen“ wirklich was dran ist. Deshalb haben sie an der Uni Wien ein entsprechendes Forschungsprojekt ins Leben gerufen.
Dazu wurden StudienteilnehmerInnen verdrahtet und an verschiedene Orte (z. B. Bach, Steinplätze, über Wasseradern) geführt. Die Orte wirkten sich messbar auf Herzfrequenz und das willentlich nicht beeinflussbare vegetative Nervensystem aus. Der Aufenthalt an Wasserplätzen und unter der Buche war aktivierend, d.h., es führte zum Anstieg der Pulsfrequenz. Der Aufenthalt in Hainen wirkte beruhigend, die Pulsfrequenz sank. Ebenso veränderte sich die Aktivität von Sympathikus und Parasympathikus. Der Steinplatz liegt mit seiner Wirkung in der Mitte.
Um den Einfluss des Ortes auf den menschlichen Körper konstruktiv nutzen zu können, stellen Sie sich die Frage: „Was brauche ich im Augenblick? Eher beruhigende oder aktivierende Kräfte?“ Und dann stellen Sie sich etwa 10 Min. auf oder an den entsprechenden Platz.
Wenn Sie jetzt sagen, dass Sie doch nicht einfach alles liegen und stehen lassen und loswandern können, dann meine ich, mich erinnern zu können, dass ich irgendwo gehört habe, dass ein Bild ebenfalls diese Wirkung hätte, weil das Gehirn zwischen Vorstellung und Realität nicht unterscheiden kann. (Damit gewinnen die in Feng-Shui-Büchern so gerne propagierten Wasserfall-Bilder eine neue Qualität). Und wie gesagt, es kann durchaus sein, dass in Ihrer Nähe ein Kraftort liegt, der nur nirgendwo eingezeichnet ist.
Und wenn Sie FirmeninhaberIn sind, haben Sie schon in Betracht gezogen, etwas Gutes für Ihre Beschäftigten zu tun? Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn man auf dem Firmengelände oder im Gebäude entsprechend aktivierende oder beruhigende Orte erschaffen würde und die MitarbeiterInnen auf kurzen Wegen die Energie anzapfen könnten, die sie gerade brauchen. Und was das vielleicht für Auswirkungen für die Zukunft hätte?
Vielleicht wollen Sie das jetzt selber ausprobieren? Wenn ja, hier ein Tipp, wie Sie diese Orte finden. Wenn Sie eine Wanderkarte besitzen, halten Sie Ausschau nach Namen wie „Teufelsloch, Hexenstein, Frauenstein, Geistlicher Stein“ usw. Das sind oft Hinweise auf uralte Kraftorte oder suchen Sie mit Hilfe der Wünschelrute einen geeigneten Platz. Diese lassen sich auch abseits alter Kraftorte finden. Und auch im Waldviertel in Österreich kann man viele solcher Kraftplätze erwandern und besichtigen. Dort sind das magische Anziehungspunkte für Touristen: z. B. die Blockheide, der Druidenweg, die Steinpyramide oder die Weltkugel bei Zwettl und Groß Gerungs.
LeserInnen, die gerade nicht im Bayerischen Wald unterwegs sind, können den folgenden Absatz überspringen. Für alle anderen Interessierten ein paar lokale Tipps: Es gibt z. B. den Teufelstisch bei Bischofsmais (da ist eine tolle Felsformation zu sehen, die durch die sog. Wollsackverwitterung entstanden ist – der Fels zerspringt in jede Richtung, so dass die Basis nur mehr dünn ist und oben drauf sitzt ein großer, schwerer Fels, bei dem man sich wundert, dass die dünne Basis ihn überhaupt tragen kann), oder das Teufelsloch am Lusen (hier soll der Teufel vor lauter Ärger in die Hölle gefahren sein), oder den Frauenstein bei Ringelai (war ich selber noch nicht – aber in der Nähe ist die wildromantische Buchberger Leite, eins der offiziell 100 schönsten Geotope Bayerns), oder im Nationalpark das Höllbachgespreng am Falkenstein. Hier führt eine tolle Tageswanderung vom Gasthof Zwieseler Waldhaus entlang der Markierung „Eibe“ durch ein Urwaldgebiet mit riesengroßen, alten, urigen, teilweise umgefallenen Buchen, an einem kleinen Wasserfall und einer tausendjährigen Eibe vorbei auf den kleinen und großen Falkenstein, wo man bei Inversionswetterlage einen phantastischen Blick bis zu den österreichischen Alpen hat (die dürften Luftlinie ca. 250 km entfernt sein) und in einer Hütte einkehren kann (der derzeitige Wirt ist Koch und kocht für eine Hütte richtig gut). Anschließend erwandert man das haushohe Felsmassiv „Höllbachgespreng“ (von dem die Legende sagt, sie wäre der Eingang zur Hölle – mit seinen gelbleuchtenden Schwefelflechten ist das vielleicht sogar wahr :-)) bis zum Höllbach. Diesen quert man, wenn es geht, trockenen Fußes, und wendet sich bachaufwärts dem Sulzschachten zu, geht weiter zum Rukowitzschachten (mit alten, knorrigen und wettergegerbten Bäumen) und marschiert dann relativ bequem immer abwärts zum Ausgangspunkt zurück.
Erinnern Sie sich im Urlaub oder zu Hause an einen Ort, von dem Sie das Gefühl hatten, dass er Ihnen „etwas gibt“?
Mittwoch, 22. Oktober 2008
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Die magische Anziehungskraft von Farbe in Räumen
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Wollen Sie Ihre Umgebung mit Farbe bereichern? Wenn ja, dann lohnt es sich, die Buch-Rezension zu lesen.
Es geht um ein neues Buch vom Callwey Verlag: „Gudrun Mende: Feng Shui – Wenn Räume lächeln“.
Der Untertitel lautet „Farbgestaltung mit den 5 Elementen – ein Arbeits- und Projektbuch“. Das deutet schon darauf hin, dass sich Farbe wie ein roter Faden durch das Buch zieht.
Den Schwerpunkt bildet die Beziehung von Farbe zum Energiefluss, zu Yin und Yang, den Fünf Elementen, Bagua (i. S. der Himmelsrichtungsenergie) sowie deren Umsetzung in der Praxis. Einzelne Feng-Shui-Regeln wie das Yin- und Yang-Prinzip werden dabei nur kurz angesprochen. Anderen wie den „Fünf Elementen“, dem Energiefluss und dem Bagua i. S. der Himmelsrichtungen und Lebensthemen wird mehr Raum zugestanden.
Die Autorin erörtert einzelne Aspekte wie die Beurteilung von Grundriss und Energiefluss und geht dabei auch auf störende Einflüsse wie Wendeltreppen oder in den Raum hineinragende Ecken und Kanten ein. Sowohl in eigenen Kapiteln, als auch in den später dargestellten Beratungsprojekten werden Lösungen zu diesen Problemen aufgezeigt.
Zudem ergänzt Gudrun Mende die verschiedene Feng-Shui-Regeln um zusätzliche Aspekte, die über die üblicherweise in Feng-Shui-Büchern beschriebenen Erklärungen hinausgehen. So interpretiert sie an Hand der KUA-Zahl das Wesen des Menschen. Und Menschen, die bei dem Wort „Fehlbereich“ aufhorchen und vor Schreck erblassen, bietet sie einen Perspektivwechsel an. Bei Fehlbereichen spricht sie von Entwicklungschancen, und fordert dazu auf, diese als Potenzial wahrzunehmen.
Ein Beispiel: Fehlt ein Teil des Nordens, der für Lebens- und Berufsweg steht, und „knirscht“ es in diesem Bereich, so könnte man in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen die Frage stellen, ob man das, was man macht, mit Freude tut und damit auf dem richtigen Weg ist? Oder ob man sich unbewusst eine Wohnung mit diesem Fehlbereich gewählt hat, um sich bewusst zu machen, dass man mit dem eingeschlagenen Weg unzufrieden ist? Und mutig soll man darüber nachdenken, ob man nicht der inneren Stimme folgen will? Die dahinter stehende Sache könnte sein, eine Aufgabe zu wählen, der man sich mit Hingabe widmen will. Es geht also um ein bisher ungenügend beachtetes Entwicklungspotenzial, das auf Veränderung wartet. Mit dieser Sichtweise lässt sich der Weg weg vom Schrecken des „Fehlbereichs“ hin zu aufgeregt freudigem Tun gehen.
Bei den Fünf Elementen beschreibt Mende eine Übung, die sie mit Seminar-TeilnehmerInnen durchgeführt hat, ...mit verblüffendem Ergebnis. Die natürlich innewohnende energetische Gesetzmäßigkeit der Fünf Elemente, die sie mit Pinsel und Farbe ausdrücken ließ, wird anscheinend von allen Menschen intuitiv ähnlich wahrgenommen (z. B. dass Metall eine zentrierenden Kraft besitzt). Vielleicht wollen Sie diese Übung ebenfalls machen?
Überhaupt regt die Autorin dazu an, Raumskizzen und Vorher-/Nachher-Bilder als Übung zu sehen, ihnen nachzuspüren, um auf der Reise durch die eigene Wahrnehmung diese zu schulen und zu stärken.
Der größte Teil des Buches dreht sich um ausführlich bebilderte und beschriebene Beratungsprojekte aus dem privaten und öffentlichen Leben (z. B. Dachgeschosswohnung, Zahnarztpraxis, Büro) mit Schwerpunkt Farbe. Jedes Projekt wird mit der Ausgangssituation, insbesondere hinsichtlich der Formenschule und des Energieflusses, der Bewertung des Grundrisses und Lösungsansätzen erläutert. Den Abschluss eines jeden Projektes bildet jeweils ein Auszug aus einem Interview mit den AuftraggeberInnen, zu ihren Erfahrungen, Erkenntnissen und der gefühlten Wirkung. Und in den Vorher-/Nachher-Photos spürt man die verbesserte Raumwirkung, die durch die Farbberatung erzielt wird. Wenn Sie die Bilder in dem Buch sehen, können Sie anfangen, sich vorzustellen, wie das früher oder später in Ihrer Wohnung wirken wird.
Ein kurzer Ausflug in die Welt der Wandbearbeitungstechniken aus Sicht des Feng Shui und eine Literaturliste runden das durchgängig farbige Buch ab.
Fazit: Schon beim Betrachten des schön aufgemachten Buches wird wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise klar, wie Räume durch Feng-Shui-Farbkonzepte gewinnen. Für mich ist es ein Buch, das ich zum darin Blättern, Lesen und Schauen gerne in die Hand nehmen werde. Es macht Lust auf Farbe und ist zugleich ein Plädoyer dafür, (mehr) Farbe zu wagen.
Nach Angaben des Verlages wendet sich das Buch an Laien, ArchitektInnen und GestalterInnen. Allerdings dürften die Kurzausflüge in die Welt einzelner Feng-Shui-Regeln für absolute AnfängerInnen nicht ausreichen, um die Bilder und erläuternden Texte bis ins letzte Detail zu verstehen. Das Buch ist deshalb eher für Menschen geeignet, die die Grundlagen bereits begriffen haben.
In dem Buch geht es primär um die Farbgestaltung von Räumen, weshalb immer gezeigt wird, wie man Räume mit Hilfe von Farbe harmonisieren kann. Doch ist es von zusätzlichen Hinweisen durchzogen, die wie eingestreute Tipps wirken, die quasi nebenbei anfallen. Interessierten Laien und Fortgeschrittenen wird das Buch mit seinen Wahrnehmungs-Übungen, zahlreichen Photos und Lösungsvorschlägen bestimmt eine Fülle von hilfreichen Ideen und Anregungen bieten.
Samstag, 04. Oktober 2008
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Wie ein Lesezeichen Glücksgefühle hervorrufen kann
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...und nebenbei ein Feng-Shui-Tipp.
Ich weiß nicht, ob es neu für Sie ist, dass Sie sich wohler fühlen können, wenn Sie ein Auge auf die Kleinigkeiten um Sie herum werfen. Wer sich schon mal mit Feng Shui beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich, dass man sich idealerweise mit Utensilien umgibt, die einem ein wohltuendes Gefühl entlocken. Man muss ja nicht immer einen lauten Freudenschrei loslassen oder vor Begeisterung in die Luft springen. Es darf auch ein leises Lächeln sein, das innerlich wärmt. Und wie wichtig dabei Kleinigkeiten sein können, zeige ich Ihnen jetzt an einem Beispiel.
Wir waren dieses Jahr beim Wandern in den Tuxer Voralpen. Unser Hotel lag auf 1300 m Höhe. Von unserem Zimmer aus hatten wir einen phantastischen Blick auf das Inntal bis nach Innsbruck, das nachts wie ein Weihnachtsbaum leuchtete. Deshalb habe ich die Fensterfront gleich mal zur Vorderseite unserer „Wohnung“ erklärt. Wenn man ein Hotel-Zimmer bezieht, kann man sich das als „Wohnung“ vorstellen und einen energetischen Eingang festlegen. Logischerweise muss man sich dabei auf wenige Aspekte beschränken, i.d.R. auf die Frage, wo die meiste Energie reinkommt. (Außer man nutzt ein Hotel, das einem nach dem Geburtsdatum frägt und dann nach Möglichkeit ein Zimmer wählt, das in der persönlich günstigen Himmelsrichtung des Gastes liegt).
Wenn man eine Vorderseite hat, hat man natürlich auch eine Rückseite (Backing). Auch die war entsprechend dem Landschafts-Feng-Shui perfekt. Stieg doch hinter dem Hotel die Landschaft bis auf 2237 m Höhe an. Allerdings nicht so, dass man befürchten musste, dass einem der Berg erdrücken könnte.
Vielleicht möchten Sie, ehe Sie weiterlesen, noch ein wenig über die Vorder- und Rückseite Ihrer Wohnung nachdenken? Sehen Sie sie vor sich? Wie fühlt sich das an? Nun komme ich auf das zu sprechen, um was es eigentlich geht.
Unmittelbar am Hotel führte ein Wanderweg hoch zu diesen 2237 m, mit Pfifferlingen am Wegrand, zwischen Alpenrosen und grasenden Kühen hindurch (auf dem Rückweg blühte blauer Frühlingsenzian). Am Ziel auf 2237 m thronte eine (aus Sicht des Feng Shui nicht optimal stehende) Hütte, die Kellerjochhütte. Und von der haben wir eine Visitenkarte eingepackt, so eine zum zusammenklappen. Auseinandergeklappt hat sie die Größe eines Lesezeichens. Und als solches nutze ich sie. Schlage ich das Buch mit dem Lesezeichen auf, erinnere ich mich an die herrliche Wanderung, was sofort ein inneres Lächeln – eine Art Glücksgefühl - in mir auslöst. Da ich eine Leseratte bin, nehme ich das Buch erfahrungsgemäß oft in die Hand, was mein Leben durch den damit verbundenen Lächel-Impuls enorm bereichert. Das ist sozusagen mein regelmäßiger Wohlfühl-Input so ganz nebenbei.
Welches Lesezeichen benutzen Sie? Vielleicht sind es Ausleihscheine der Bibliothek, Kassenzettel, Lesezeichen vom Buchhandel mit Werbung drauf, Lesezeichen zum Kaufen, ein Stück abgerissene Zeitung, Eintrittskarten, oder...? Nehmen Sie es gerne in die Hand? Gefällt es Ihnen? Betrachten Sie es gerne? Was löst es in Ihnen aus? Und wenn Sie überhaupt kein Lesezeichen verwenden (gibt es das überhaupt?), dann untersuchen Sie einen anderen Mini-Gegenstand. Wenn Sie sich mit den vermeintlichen Belanglosigkeiten beschäftigen, werden Sie sehen, dass Sie zunehmend immer besser herausfinden, was noch nicht stimmig ist, was sich noch nicht gut anfühlt, und Sie werden Ihre Umgebung so verändern, dass Sie Ihnen gut tut.
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